BURGENLAND - Geschriebenstein - Günser Gebirge

Tour: Geschriebenstein
Region: Günser Gebirge
Charakter: Familien-
und Wandertour; Höchster Gipfel im Burgenland - Geologie-Themenpfad und Panoramablick im Naturpark Geschriebenstein
Dauer: 1 Stunden
Höhendifferenz: 82 m im Auf- und Abstieg
Anreise: von Norden über A2, Krumbach, Kirchschlag und Lockenhaus Richtung Naturpark Geschriebenstein bis Parkplatz; von Süden über A2, Oberwart und Rechnitz
Ausgangspunkt ist der Parkplatz beim Wirtshaus Waldhof. Die Tour ist Rot-Gelb markiert und gut beschildert.
Der Weg zum Geschriebenstein ist zugleich Geologie-Themenpfad. Interessante Gesteine aus der Umgebung werden ausgestellt und mit Informationstafeln näher erklärt.
Wir betrachten die Gesteine näher und erkennen bei einer weiteren Station interessante Details.
Entlang der Rot-Gelben Markierung stoßen wir auf den Abzweig nach Lockenhaus und zur Margarethenwarte. Erreichbar in etwa 2,5 Stunden. Zur Margarethenwarte kommen wir noch - jetzt allerdings geht es rechts Richtung Geschriebenstein weiter.
Nach einer weiteren Weggabelung (Rechts ein Abzweig nach Rechnitz mit einer Gehzeit von 2,5 Std.) treffen wir auf einen Serizitkalkschiefer.
Der Geschriebenstein ist eigentlich aus Quarzphyllit aufgebaut. Hervorgegangen durch eine Gesteinsumwandlung von Sanden und Tonen. Zu sehen kurz vor dem Gipfel.
Der höchste Punkt des Burgenlandes ist erreicht. Die Aussichtswarte am Geschriebenstein stammt aus dem Jahre 1913.
Oberhalb des Eingangs wurde von der Marktgemeinde Rechnitz eine Sonnenuhr errichtet. Die mittlere Genauigkeit der Zeitablesung beträgt 2 Minuten, bei der Datumsablesung muss mit 3 Tagen Schwankungsbereich gerechnet werden.
Das Günser Gebirge ist einer der letzten östlichen Ausläufer der Alpen. Von der Warte aus haben wir einen schönen (Teil)-Blick auf die umgebende Landschaft.
Im Süden und Südwesten ist die Aussicht aufgrund der nahegelegenen Bewaldung stark eingeschränkt. Grundsätzlich überblicken wir hier im Osten die ungarische Tiefebene. Im Westen liegen die Bucklige Welt und das Joglland, im Norden das Oberpullendorfer Becken und im Süden das Steirisch-Süd-burgenländische.
Bei bzw. durch die Warte verläuft auch die Grenze zwischen Österreich und Ungarn. Hier ist die Grenze "festgeschrieben". Daher offensichtlich auch der Name "Geschriebenstein".
Nun besuchen wir noch die Margarethenwarte bei Lockenhaus. Ab dem bereits bekannten Abzweig in 2,5 Stunden erreichbar. Wir fahren allerdings mit dem Auto (vom Parkplatz Richtung Norden bis kurz vor Lockenhaus - ca. 10 Min.) und gönnen uns anschließend noch einen Badesee.
Im Anschluss an aussichts- und gesteinsreiche Impressionen gönnen wir uns noch ein wenig Ruhe und Entspannung beim Badesee Rechnitz (vom Parkplatz in Richtung Süden - ca. 10 Min.). Der erste künstliche Badestausee des Burgenlandes kann bei unserem Besuch mit Badetemperaturen nicht aufwarten, aber ein kaltes Fussbad ist auf jeden Fall drinnen.