
STEIERMARK - Kräuterin - Hochstadl

Tour:
Hochstadl
Region: Kräuterin
Charakter:
Wandertour;
Einfache, aber lange und mitunter einkehrfreie Tour
Anreise: Von Osten über Mariazell bzw. Mürzzuschlag u. die B20 bis Gußwerk - dort weiter Richtung Rotmoos (vor Weichselboden). Von Westen übers Ennstal-Gesäuse-Hieflau-Palfau-B24
Höhendifferenz: ca. 1300 m im Aufstieg u. 1230 m im Abstieg
Gehzeit: 6 1/2 Stunden
Streckenlänge: 22 km
Schwierigkeit: mittel
Insidertip: Nicht nur aufgrund des herrlichen Panoramas, auch wegen der Unberührtheit (sowohl Natur als auch Mensch) ist die Kräuterin ein besonderer Insidertip.
Zwischen Hochschwab, Dürrenstein und Hochkar liegt die langgestreckte Kräuterin.
Wir starten unsere Tour in Rotmoos und folgen der Forststraße Richtung Norden. Noch ein Blick retour - der Ameiskogel thront über Rotmoos.
Zugegeben, die Strecke bis Dürradmer ist nicht besonders aufregend, aber im Hinblick auf die direkte Abstiegsroute nach Rotmoss notwendig. Unmittelbar vor der Fangbrücke in Dürradmer halten wir uns links um schließlich 250 m später, ebenfalls links, auf die Kräuterinstraße zu wechseln. Beim Rückblick nach Dürradmer sehen wir Todeskogel und - etwas kleiner - Falkenkogel.
Bald werden uns die ersten Blickimpressionen, hier vom Fadenkamp, zuteil. Der Weg führt auf dem etwas langen Forststraßenabschnitt gut markiert bergauf. Teilweise führen Straßenabzweige nach links bergab - also, auf die Markierung achten (rot-289). Vor der Käuterinhütte verlaufen die Wege dann immer häufiger abseits d. Straße; teilweise auch sehr idyllisch neben dem Nappenbach.
Eine traumhafte Bergkullise erwartet uns schließlich bei der Kräuterinhütte. Der Fadenkamp bleibt uns - rechter Hand - bis zum ersten Hochstadlblick treu erhalten.
Der weitere Anstieg erfolgt nun endlich auf Wanderwegen. Beim Rückblick zur Hütte tauchen bereits Ötscher (links) und Gemeindealpe (rechts) am Horizont auf. Bergsteigerkollegen haben wir übrigens noch keine einzigen getroffen!
Vom Hochtal kommend erfreuen wir uns, nach über 2 Stunden Gehzeit, am langsam hervorstechenden Hochstadl.
Am Sattel ist ein Rundblick obligatorisch. Hinter uns in der Mitte der Ötscher, links der Fadenkamp und rechts noch der aufsteigende Hang des Graskogel.
Vor uns der prächtige Anblick des Hochstadl, der höchsten Erhebung der Kräuterin. Die gesamte Strecke ist unschwierig, nur die letzte Phase des Gipfelanstieges ist etwas steiler. Auf ca. 1600m führt ein Abzweig rechts zum Gipfelanstieg. Markierungen fehlen teilweise, der Weg ist aber nicht zu übersehen.
Die erste kurze Rast am Gipfel gebürt dem Gipfelkreuz, welches sich nicht direkt auf der höchsten Erhebung befindet. Kurze Rast deswegen, weil der wirklich sehenswerte und weitläufige Panoramablick erst ein paar Höhenmeter weiter so richtig zur Entfaltung gelangt.
Nicht ganz 10m höher werden wir mit einem großartigen Panoramablick belohnt. Hochschwab, Eisenerzer Alpen, Gesäuse, Haller Mauern, Totes Gebirge, Hochkar, Dürrnstein, Ötscher; um nur einige zu nennen. Hier am Gipfel treffen wir den ersten Bergkameraden. Sofort werden gemeinsam die umliegenden Gebirge bestimmt.
Für den direkten Abstieg nach Rotmoos wandern wir auf der Anstiegsroute ein Sktück retour und zweigen bei ca. 1640m nach rechts ab (Weg 286). Die Strecke ist bis Rotmoos ebenfalls rot markiert.
Der direkte Abstieg nach Rotmoos führt bis zum Plotschboden auf etwa 1320m auf schmalen Wanderweg. In weiterer Folge wandern wir abwechselnd auf Forststraßenbelag und weichem Waldweg bis zum Ausgangspunkt.
Einige steilere Passagen kennzeichnen den direkten Abstieg; also, Trittsicherheit ist empehlenswert. Hier sind wir schon fast am Ausgangspunkt. Die letzte Waldstrecke gewährt uns einen schönen Ausblick nach Rotmoos hinunter. Dahinter erhebt sich der über 1300m hohe Gutenbrand.